
3 Tage im Entschligetal
Vom 24. bis 26. August weilten einige Mitglieder der Naturfreunde Seon für drei Tage im Entschligetal. Das Programm umfasste Wanderungen und eine Bergtour.
Am Samstag, 24. August erfolgte die Anreise mit dem speziellen Samstagsmorgen-Zug ab Lenzburg bis nach Frutigen und von dort weiter mit dem Postauto bis nach Adelboden. Nach einer kurzen Besichtigung des Dorfes und einem Restaurantbesuch mit Kaffee und Gipfeli wurde die Wanderung gestartet. Ein kurzer Abstieg führte nach Oey und Schützematte, danach begann in moderater Steigung der Aufstieg nach Bonderlen. Anschlissend nahmen wir den Bergweg hinauf zur Bonderalp in Angriff, wo die verdiente Mittagsrast eingelegt wurde. Als nächstes Ziel steuerten wir das Berggasthaus Höchst an, welches uns für die folgenden zwei Nächte als Unterkunft diente. Das sonnige und heisse Wetter nutzten einige Teilnehmer am Nachmittag aus, um zur Elsigenalp aufzusteigen, wo sie sich im schönen Badesee sogar noch mit einem Schwumm abkühlen konnten.
Am Sonntag, 25. August stand eine leichtere Bergtour auf das Elsighorn auf dem Programm. Bedauerlicherweise hatte sich die Wetterlage über Nacht gravierend verschlechtert und die Wettersituation war geprägt von Nebel und leichtem Regen. Nach einem guten Frühstück wurde die vorgesehene Tour trotzdem gestartet, denn es hatte aufgehört zu regnen. Der Aufstieg erfolgte zunächst auf dem Wanderweg zur Elsigenalp, wo wir den Bergweg in Richtung Elsighorn wählten. Der Gipfel des Elsighorns war zwar immer noch mit Nebel verhangen, aber zeitweise zeigte sich kurz der blaue Himmel. Leider war von einer Fernsicht heute nichts zu sehen, dafür konnten zahlreiche und schöne Edelweiss bewundert werden. Auf dem Abstieg legten wir einen Halt beim Restaurant Elsighütte ein, welches trotz des schlechten Wetters geöffnet war. Dort genossen einige ein Bier, andere einen feinen Kuchen oder Glace. Im Anschluss nahmen wir den finalen Abstieg in Angriff, welcher am heute verhangenen Elsigsee vorbei zu unserer Unterkunft bei Höchst führte. Wiederum wurden wir mit einem sehr feinen Abendessen vom Wirt verwöhnt.
Am Montag, 26. August waren die meteorologischen Bedingungen immer noch nicht besser, der Nebel war weiterhin präsent. Die geplanten Aktivitäten konnten nicht wie vorgesehen durchgeführt werden, weshalb eine Planänderung erarbeitet wurde. Nach dem Frühstück entschieden die Naturfreunde, gegen Hirzboden abzusteigen und mit Bus und Zug an den Thunersee zu reisen, um unterhalb der Nebeldecke eine Wanderung entlang des Thunersees zu unternehmen. Von Einigen aus wanderten wir somit via Strätligsteg, Strätligburg, Gwatt und Dürrenast auf einem schönen Weg bis nach Thun.


















